Branchenbrief Health Care Logistik, Ausgabe 5, Juni 2016

Prozesskosten gebrauchter Standardhilfsmittel vs. Neuanschaffung

Exemplarische Sinnfrage für Standardhilfsmittel: Rechnen sich Abholung, Desinfektion, Aufbereitung, Einlagerung und erneute Bereitstellung eines gebrauchten Toilettenstuhls für ein Sanitätshaus? 

Die obige Frage stellt Olaf Glowacz von der doclog health care logistic GmbH nicht zum ersten Mal. Der Experte für Health Care Logistik ist während seiner Beratungsgespräche jedes Mal aufs Neue überrascht, wie wenig sich Sanitätshausbetreiber darüber scheinbar Gedanken machen. Der Spezialist aus Potsdam dazu: "Zieht man den Einkaufspreis eines solchen Stuhls von der Fallpauschale der Krankenkasse ab, so erhält man einen geringen Differenzbetrag. Vergleicht man diesen im Anschluss mit den tatsächlich anfallenden Prozesskosten, so kann sich jeder meine Frage leicht selbst beantworten." Ähnliche Beispielrechnungen könnten auch für die anderen Standardhilfsmittel wie Rollstühle, Badewannensitze, Rollstühle und Rollatoren aufgemacht werden, so der Fachmann. 

Neue Lösung in Sicht

Und für eben diese Fälle haben er und sein Partner Andreas Krause aus Köln (TriPart-Logistic GmbH) jetzt eine ebenso einfache wie lukrative Lösung für alle Sanitätshäuser erarbeitet. Die beiden Fachleute sind sich sicher: "medzon wird den Einkauf und den Umgang mit Standardhilfsmitteln komplett verändern".  Das Portal medzon.de soll noch in diesem Jahr seine Tore öffnen. Der Test der Technik sowie der Transport- und Abwicklungslogistik läuft im Hintergrund schon jetzt auf Hochtouren. Welche Lösung medzon genau anbieten wird, dies soll bereits im dritten Quartal 2016 bekannt gegeben werden. Der Start des Portals ist - stand heute - Anfang des vierten Quartals geplant. Die Branche darf jedenfalls gespannt sein.

Kurze Vorstellung des gleichberechtigten Partners

Andreas Krause

medzon-Partner Andreas Krause, Managing Director und Inhaber der TriPart-Logistic GmbH aus Köln. Bild: Frank T. Below/mmb

Die TriPart-Logistic GmbH gilt als Marktführer im Bereich Home Care-Logistik und wirbt mit zusätzlichem Rundum-Service und schlüssigem Nachschubwesen vom ersten bis zum letzten Schritt. Inhaber Andreas Krause selbst ist seit 25 Jahren in der Branche aktiv und hat diverse Health Care Unternehmen mit aufgebaut. 2010 gründete er sein jetziges Unternehmen, dessen Hauptsitz in Köln liegt. Das Zentrallager befindet sich in Braunschweig. Neben der reinen logistischen Unterstützung des Handels und der Hersteller versteht sich TriPart unter Führung von Krause und seinem Manager Operations, Karsten Engstfeld, auch als lösungsorientiertes Consultingunternehmen im Rahmen des Kernthemas Logistik. So spielt etwa das Qualitätsmanagement eine bedeutende Rolle. 

15 Festangestellte

TrPart-Team

Das Team des medzon-Partners TriPart-Logistic GmbH aus Köln. Hinten: Andreas Krause (li.) und der Manager Operations, Karsten Engstfeld. Im Vordergrund v.l.n.r.: Angelika Krause (Financial Controlling/Ass. MD), Gabriele Burgio (Customer Service), Anja Gamerschlag (Teamleader Customer Service), Yasmin Komarek (Customer Service). Bild: Frank T. Below/mmb

Die höchsten Qualitätsansprüche stellt man auch an sich selbst: So bietet TriPart beispielsweise bundesweite Auslieferungen und Abholungen (24/48 h.) mit MPG-geschulten Technikern an. Der Logistiker hat allein im letzten Geschäftsjahr 210 TEU/Container Seefracht, 109 Luftfrachtsendungen, 52.400 Hilfsmittelrückholungen und 44.100 Hilfsmittelauslieferungen sowie 153.000 Hilfsmittelversände mit Unterstützung modernster, eigener Hard- und Software-Technologie abgewickelt. 15 unbefristete Festangestellte ermöglichen diese Dienstleistung. Zudem kooperieren die Profis aktuell mit 14 Subunternehmern, die im Schnitt drei Mann auf ihren Fahrzeugen im Einsatz haben.

Hauptsitz

TriPart "residiert" in einem für die Branche völlig untypischen, ehemaligen Industriellen-Familiensitz mit schlossähnlicher Parkanlage in Köln. Das Anwesen wird gerne von Sendern für TV-Drehs gebucht. Auch die beliebten Tatortkommissare Ballauf und Schenk ermittelten schon in und vor dem Gebäude. Ihm, Krause, sei es bei der Auswahl des Firmensitzes jedenfalls wichtig gewesen, dass ein attraktiver Standort gefunden wurde, der nicht nur als nüchterner Verwaltungssitz diene. So führt das TriPart-Team dort in Köln, ganz im Stile einer Akademie, etwa regelmäßige Produktschulungen und Weiterbildungen für Branchenangehörige durch.

 

Autor: Peter Laaks
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